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kot |
Yamaha Vity |
07.08.2008 21:43:00 |
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Fahrzeug from the Future. Der Vity schaut nicht zurück, sondern fährt in die Zukunft.
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Yamaha Vity
125 |
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Durch die Stadt rasieren. |
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Ich rasier' sicher nicht meine Beine, auch wenn mein rechter
Unterschenkel auf dem Foto aussieht wie die Testosteron gestärkte Stelze
einer ostdeutschen Leichtathletin. Dem Trend der körperlichen
Komplettrasur, der bei den Zehen anfängt und bei den Augenbrauen (auch
bei Männern, oh mein Gott) aufhört, möchte ich mich zwar durch
unkontrollierten Wildwuchs und Hair Peace nicht entgegen stellen, aber
auch nicht hingeben. Eine gewisse Natürlichkeit muß man sich bewahren,
und die ist beim Mann ursprünglicher als bei der Frau. Fällt mir nur
gerade ein, weil mich der Vity an einen Rasierapparat erinnert.
Nicht nur wegen des surrenden Motors, dem mit dem zugekorkten Auspuff
kein offenes Sprachrohr geboten wird. Auch sein cleanes Erscheinungsbild erinnert an elektrische Shaver, die
mittlerweile aussehen wie Captain Kirks Phaser. Eine ganzheitliche Form
ohne viel Schnörkel, alle Elemente wurden so gut wie möglich integriert.
Außer die tentakelhaften Rückspiegel, die man wahrscheinlich niemals
schlüssig in das Design eines Zweirads einpassen wird können.
Doch
damit muß man leben, was heißen soll, ohne sie wird man nicht lange
überleben. Braucht man schließlich auf einem Roller noch mehr als auf einem
Motorrad, weil man sich meistens in der Stadt und somit durch dichten
Verkehr bewegt; flink, spontan, instinktiv. In vielen Situationen bleibt
nicht viel Zeit zu überlegen, da müssen die Spiegel störungsfrei
reflektieren, was einem in den Rücken fallen könnte, ohne das Auge mit
den Silhouetten der eigenen Schulterpartie zu irritieren. Beim Vity
ist die freie Sicht nach hinten jedenfalls bestens möglich. Und wer
hinten gut sieht, kann sich besser auf vorne konzentrieren. Da geht
es mit dem Vity nämlich hin, nach vorn. Möglicherweise
bedeutet Vity ja Velocity in the City (Geschwindigkeit in der Stadt).
Die rund 9 PS sorgen für einen ordentlichen - im Sinne von weniger darf
es nicht sein - Vortrieb. Die 50 Kubik Roller sind zwar sehr spaßig und
wir lachen auch immer viel, aber sobald man zumindest den B-Schein in
der Hand hält, sollte man der Nerven wegen zu einem 125er greifen. Damit
meine ich nicht mal "mindestens", sondern eben genau zu einem 125er.
Das ist die Kubatur, die die Welt des Verkehrs in der Welt der Stadt
regiert. Darunter hat man zu wenig, darüber mehr als man braucht und
nutzen kann. Abmessungen, Stauraum und Leistung treffen sich beim Achtel
Liter in perfekter Harmonie. Bei allen Rollern, die ich bisher fahren
durfte (mußte), sagten mir die Modelle dieser Klasse am meisten zu,
weshalb ich selbst bald der Zulassungsbesitzer so eines Gefährts sein
werde. Was für ein Roller es genau werden wird, kann ich erst nach
Abschluß aller Tests entscheiden. Die Auswahl wird sicherlich nicht
kleiner. Vielleicht sollte ich doch bis zum nächsten Jahr warten, wer
weiß, was da wieder Neues kommt. Nach den Messen in Köln und Mailand
wird es bestimmt einige neue Aspiranten für meine Zweiradflotte (bislang
ein Fahrzeug) geben. |
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Froschschenkel aus der DDR. Lecker, ne? |
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Flotte Tachoenheit mit mechanischer Ölwechselanzeige.
(Siehe kleines grünes Fenster) |
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Nüchterne Armaturen.
Etwas hakelig zu bedienen ist der
Blinkerschalter. |
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Problemlos zugängliches Zündschloß. |
Großzügiges Schutzblech verhindert Verbrennungen. |
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Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h ist Scheibe
Pflicht. |
Ein Jethelm ist kein Problem, erst bei einem
Integralhelm ab Größe XL wird es knapp. |
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Grundsätzlich gibt es zwei Strömungen, die retrospektive und die
progressive, wobei der Vity eindeutig der letzteren zuzuordnen ist,
der Vergleich mit einem Phaser wurde bereits betroffen. Damit ist man
zwar erstmal selbst seiner Zeit voraus, es fragt sich nur, wie lange und
wie wird das Design in ein paar Jahren auf uns wirken? Man denke da nur
an den für die Netzhaut nachweislich schädlichen Honda Helix. Zum
Glück fällt der Vity nicht ganz so extrem aus, sondern eher
schlicht. Man wird ihn also, so Gott will, auch in der Zukunft, aus der
er kommt, noch ansehen können, ohne weinen zu müssen. Das Fahren mit ihm
wird auf alle Fälle lange Spaß machen. Die beiden Bremsen (180mm vorne,
110 mm hinten, beides Trommel) entsprechen der Motorleistung, verzögern
tadellos und sorgen - wenn man das wünscht - für viel Spaß.
Tachometereinheit und Armaturen sind reduziert, deutlich zu lesen und
einfach zu bedienen, nur der Blinkerschalter hakt etwas. Wer seinen
Halbschalenhelm unter dem Sitz verstauen will, der kann das tun,
Integralhelmträger mit großem Kopf sollten den Roller zum Helmkauf
mitnehmen. Die XL Schale von arlo machte ein Verschließen der Sitzbank
unmöglich, ohne etwas kaputt zu machen. Das Staufach ist auch nicht
lang, für den Familieneinkauf muß man zweimal fahren oder ein Topcase
ordern. Unter dem Lenker findet sich noch ein breites, offenes
Handschuhfach, in dem man nichts Wichtiges vergessen sollte. Die
Ablageflächen für die Füße des Beifahrers sind dann noch etwas knapp
bemessen, sonst sitzt man auch hinten bequem auf dem Silver Surfer.
Um nur € 1.995.- ist der gut verarbeitete Vity auf jeden Fall eine
Okkasion. |
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Keine abstehenden Ohren. Die Blinker sind vorne... |
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...wie hinten aerodynamisch günstig in die Lichteinheiten. integriert. |
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Kunstinstallation zum Thema "Wer zuletzt lacht." Die
sauteuren, verschwenderischen Limousinen sind hin, weil sich die Fahrer
beim seitwärts Einparken verschätzt haben. Der günstige, sparsame Vity
ist dagegen unversehrt. Und, wer ist jetzt der Schnellere? |
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Yamaha Vity
Farben |
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Yamaha Vity
Technische Daten |
| Motor |
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Bauart |
1-Zylinder-4-Takt, SOHC, 2-Ventile |
| Kühlsystem |
Luftkühlung |
| Hubraum (cm³) |
125 |
| Bohrung x Hub (mm) |
51.5 x 60.0 |
| Verdichtung |
9.5:1 |
| Leistung kW |
6.4 kW @ 7,500 U/Min |
| Drehmoment |
9.2 Nm @ 6,000 U/Min |
| Schmierung |
Naß-Sumpf |
| Gemischaufbereitung |
Elektronische Benzineinspritzung |
| Zündung |
TCI |
| Starter |
E-Starter |
| Getriebe |
AutomatiK with V-Belt |
| Sekundärantrieb |
Keilriemen |
| Tank/dav. Reserve (L) |
5.5 |
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Fahrwerk |
| Rahmen |
Rohrrahmen |
| Federung vorne |
Telegabel |
| Federweg vorne (mm) |
80 |
| Federung hinten |
Schwinge |
| Federweg hinten (mm) |
65 |
| Bremsanlage vorne |
Trommel, Ø 180 mm |
| Bremsanlage hinten |
Trommel, Ø 110 mm |
| Reifen vorne |
100/90-10 |
| Reifen hinten |
100/90-10 |
| Vorlauf (mm) |
80 mm |
| Nachlauf (mm) |
65 mm |
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Abmessungen |
| Länge (mm) |
1,860 |
| Breite (mm) |
670 |
| Höhe (mm) |
1,045 |
| Sitzhöhe (mm) |
730 |
| Radstand (mm) |
1,250 |
| Bodenfreiheit (mm) |
95 |
| Gewicht (kg trocken o.
Füllung) |
106 |
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Preis Österreich: € 1.995,- |
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| Interessante YAMAHA Links: |
| Aktuelle Produktangebote |
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| Gebrauchte Motorräder |
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Interessante Links:
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Text: kot
Fotos: kot, Yamaha |
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| 1000ps Data Recording |
Yamaha Vity |
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online seit : 119 Tagen |
gelesen: 6171 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: YAMAHA Vity |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 17,65 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 29,41 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: Yamaha Vity von kot |
Photos: |
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Text: |
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