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Routinier Carlos Checa konnte dem Meeting im Mormonenstaat viel Gutes
abgewinnen: “Es ist gut für die Superbike-WM, dass es wieder ein Meeting
in den USA gibt”, erklärte der 35-jährige Katalane aus der HANNspree-Honda-Truppe.
„Zu einer Ernst zu nehmenden
Weltmeisterschafts-Serie gehört zumindest ein Rennen in den USA. Die
Piste des Miller Motorsports Park ist zudem sehr interessant und
technisch wirklich sehr anspruchsvoll. Dass wir keine Daten von der
Strecke hatte, hat die Sache am Anfang noch deutlich erschwert.“ Suzuki-Routinier Yukio Kagayama meinte:
„Die Strecke wirkt sehr
weitläufig und es war am Beginn schwierig, die ideale Linie zu finden.“
Der Katalane zeigte im ersten Rennen eine Meisterleistung und sicherte
sich seinen ersten Superbike-WM-Laufsieg.
Nachdem das Alstare-Suzuki-Team zu Saisonbeginn in Katar mit der
spanischen Immobilien-Agentur Meyluna als Co-Sponsor aufgekreuzt war,
gingen die beiden Parteien bereits vor dem Meeting in Valencia im Streit
auseinander. In den USA sprang im Team der Battas die Marke „globasol“
als One-Event-Partner ein. Alle drei GSX-R 1000 wurden im gelb-blauen
Design gehüllt. Die Firma „globasol“ ist im Bereich der wieder
erneuerbaren Energien tätig. Dazu beschäftigt man sich auch intensiv mit
Bio-Sprit und Biomasse. In der Dominikanischen Republik soll demnächst
eine Fabrik zur Herstellung von 60.000 Tonnen Biodiesel errichtet
werden. Die Marke „globasol“ ist ein Unternehmen der Globalia-Gruppe, zu
der auch die spanische Marke Pepephone gehört, der Hauptsponsor des
Alstare-Suzuki-Teams.
HANNspree-Honda-Pilot Kenan Sofuoglu setzte in den USA alles daran, um
seinen privaten Tiefschlag mit dem Verlust seines zweiten Bruders Sinan
möglichst gut zu verdrängen. „Ich bin einfach froh, dass ich wieder af
der der Rennstrecke bin“, erklärt der Supersport-Weltmeister von 2007. Sofuoglus jüngerer Bruder Sinan war am Monza-Rennwochenende Anfang Mai
in der Türkei bei einem Rennen tödlich verunglückt. Kenan war darauf am
Freitag aus Monza in seine Heimat gereist. „Ich hatte viele persönliche
Probleme in den letzten Wochen, die zu meinen Schwierigkeiten mit dem
Fahrstil noch hinzugekommen sind."
Die Idee eines MotoGP-Tests von Max Biaggi und Troy Bayliss auf der
Piste von Mugello ist bei Ducati endgültig unter den Tisch gekehrt
worden. Im Ducati-MotoGP-Team herrscht nach den guten Resultaten der
jüngsten Vergangenheit, mit Ausnahme der Probleme von Stoner in Le Mans,
positive Stimmung. „Ich denke nicht, dass es im Moment keine derartigen
Pläne bei Troy und Max gibt”, bekräftigte Projektleiter Livio Suppo in
Mugello. „Ich persönlich glaube auch nicht, dass es dazu kommen wird.“
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