Superbike Valencia
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Max Neukirchner ziegte in Valencia mit der
Alstare-Suzuki, dass er nun bereit für höhere Aufgaben ist. Der
Sachse bretterte in 1:33.8 am Samstag zur Pole vor Teamkollegen Kagayama
und Ducati-Star Bayliss. „Es fällt mir leicht, eine schnelle Runde
hinzuknallen“, erklärte der Stollberger. „Wenn es sehr heiß ist, haben
wir aber gegenüber den Zweizylindern einen Nachteil über die Distanz
gesehen.“ Auch Bert Poensgen lobte den Sachsen: „Er hat gezeigt, dass
wir zurecht an ihn geglaubt haben.“ Nach dem Rammstoß von Carlos Checa,
Neukirchner hatte seinen ersten WM-Laufsieg vor Augen, sah die Welt
anders aus: Poensgen und Batta tobten, der Belgier stattete Checa sogar
einen Besuch in der Ten-Kate-Box ab und applaudierte dem Katalanen
zynisch. Neukirchner erlitt bei dem Zwischenfall einen
Schlüsselbeinbruch, will aber in drei Wochen in Assen wieder fahren. |
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Max Neukirchner mischte mit einer Rundenzeit von
1:33.8 vorne mit. |
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Mähr trotz Ausfall zufrieden
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KTM-RC8-Pilot Rene Mähr ging in Valencia nach
einem heftigen Sturz im ersten Qualifying mit Schmerzen in das Rennen am
Sonntag. Nachdem die RC8 am Freitag nach dem unverschuldeten Sturz auf
einem Ölfleck völlig verbogen war, musste Crew um Vater Kurt und Markus
Gorbach Extraschichten einlegen. Obwohl der Vorarlberger im zweiten
Qualifying noch zwei Plätze einbüsste, war Startplatz zehn eine gute
Ausbeute bei der KTM-Premiere. Im Rennen fabrizierte Mähr auf Rang zehn
den ersten selbstverschuldeten Abflug in seiner KTM-Ära. „Ich bin
zuversichtlich, denn das Motorrad lässt sich sehr gut fahren. Alles lief
nach Plan, der Sturz war mein Fehler. Dass wir auf den Geraden leichte
Nachteile haben werden, wussten wir.“ |
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R&D-Chef Phillip HAbsburg, PR-Mann Thomas Kuttruf
und Ingenieur Wolfgang Felber |
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RAI zollt Max Tribut
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Die italienische RAI schickte wegen Max Biaggi
extra einen Live-Radio-Reporter nach Valencia. Bisher war die
italienische Rundfunkgesellschaft lediglich im GP-Sport mit direkten
Berichten engagiert und beschränkte sich auf Superbike-Einsätze in
Italien. Biaggi selbst zeigte viel Kampfgeist und holte sich unter
Schmerzen mit einer beherzten Fahrt in der Superpole Rang neun. „Die
Schmerzen waren schlimm. Ich konnte das Motorrad kaum umlegen, auch in
den Bremszonen ist es problematisch“, jammerte Biaggi im Presszentrum.
Am Sonntag holte er acht Punkte für Rang acht im zweiten Durchgang.
Angeblich meuterte der Römer auch ständig über die zu langsame Ducati.
In Valencia ebenfalls gesehen: Rossi-Crewchief Davide Brivio und
Red-Bull-KTM-Werkspilot Hiro Aoyama. |
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| Gangelberger: Mähr wäre gut für
die GP2-Viertakter |
| Mit 125er-WM-Pilot Stefan Bradl hat
der den Coup des Jahres gelandet. Alfred Gangelberger greift nun auch
Rene Mähr finanziell unter die Arme. „Wir haben Rene mit einem
Helmsponsoring für Grizzly Power unter Vertrag genommen“, erklärt
Gangelberger. Der Gas-Unternehmer denkt selbst jedoch nicht an einen
größeren Einstieg in der Superbike-Szene. Grizzly-Gas-Gründer Alfred
Gangelberger denkt jedoch nicht an die Superbike-Serien: „Wir überlegen
eigentlich nur in Richtung der GP2-Klasse, in der 2011 dann die
Viertakter fahren werden. Was Rene Mähr betrifft, so glaube ich, dass er
auf alle Fälle ein Erfolg versprechender junger Mann ist. Ich denke, er
würde ab 2011 gut auf eine Viertakt GP2-Maschine passen. Ich habe ihm
bereits im Winter eine 250er-GP-Maschine angeboten, aber wollte weiter
die Viertakter fahren.“ |
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Rene Mähr wirkt sichtlich erfreut über sein Debüt
mit seinem neuen Arbeitsgerät, der RC8 |
BMW-Superbike: Präsentation noch
im April! |
| Angeblich liefert das brandneue
BMW-Superbike derzeit in Spanien sensationelle Testergebnisse. Rico
Penzkofer und Thomas Hinterreiter jagen im Wochenrhythmus mit dem
Superbike-Vierzylinder mit guten Zeiten um den Kurs von Cartagena.
Einige Details der neuen Wunderwaffe sickerten bereits an die
Oberfläche: Das Vierzylinder Superbike verfügt bereits serienmäßig über
eine Traktionskontrolle, dazu kommt ein äußerst ausgeklügeltes Renn-ABS,
das angeblich bereits zur vollsten Zufriedenheit der Piloten
funktioniert. Die offizielle Präsentation soll am 16. April in München
erfolgen. Übrigens: BMW-Motorradsport-Chef Berti Hauser kreuzte am
Sonntag mit Josef Maier und Josef Hofmann von Alpha-Technik in Valencia
auf. Undercover waren auch zwei weitere hochrangige BMW-Mitarbeiter in
Spanien vor Ort. |
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Vergleich mit den Japanern! |
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BMW hat bei den Testfahrten Cartagena als
Vergleich auch ständig mit anderen Motorrädern geprobt, um den direkten
Vergleich zu haben. „Die Fahrer fuhren drei Runden auf den japanischen
Bikes und waren dann aber auf dem BMW-Vierzylinder gleich mal schneller
als mit den Japaner“, verrät ein Insider. Das Problem für die
Serienversion: BWM verwendet Sachs Dämpferelemente, die Rennversion ist
hingegen mit den edlen Öhlins-Komponenten ausgestattet. Noch ein Detail:
Die Schwinge wird beim bekannten Italienischen Ex-GP-Piloten und Tuner
Domenico Brigaglia gefertigt, der mittlerweile auch im Team von Alpha
Technik direkt für BMW arbeitet. Brigaglia fertigt auch die Schwingen
für Yamaha Italien mit den Piloten Corser und Haga. Der Verkaufspreis
für das BMW Zweizylinder Superbike soll etwa 1.000 Euro über dem
Preisniveau der starken japanischen Konkurrenz von Yamaha, Suzuki und
Honda liegen. |
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Prinz in aller Munde |
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Die 25-jährige deutsche Nina Prinz war auch in
Valencia ein Gesprächsthema. Die ehemalige ADAC-Cup-Pilotin tritt 2008
als offizielle Yamaha-Pilotin mit der Unterstützung von Yamaha Europe in
der IDM Superbike an. Die Mannheimerin ist zudem regierende Damen
Europameisterin in der Klasse bis 1000 ccm. In der IDM tritt Prinz an
der Seite des Routiniers Jörg Teuchert und dem Polen Andrzej Pawelec in
der Klasse Superbike. „Ich freue mich sehr, dass ich in dieser Saison
für Yamaha fahren darf“, betont Prinz. „Bei meinen bisher drei Tests mit
der neuen R1 war ich vor allem sehr überrascht von der Stabilität des
Motorrades. Von so erfahrenen Piloten wie Jörg Teuchert kann ich viel
lernen.“ Prinz ist neben der neuseeländischen Motocrosserin Kathy Prumm
die einzige Dame, die von Yamaha offiziell unterstützt wird.
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Positiv
Der 23-jährige Österreicher Roland Resch fuhr im Suzuki Euro-Cup als
Dritter über die Ziellinie. In der Cupwertung bedeutet das für den
ehemaligen österreichischen Supermoto-Meister sogar Platz zwei, weil
Sieger Kenny Noyes mit einer Wildcard fuhr.
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| Interessante Links:
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Text: Johannes Orasche
Fotos: © by Preissler, Suzuki |