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Service FZR 1000 Fazer - 25.4.2008 0:02:53
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chrisxxx
Beiträge: 6
Mitglied seit: 24.4.2008 Status: offline
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Hallo, ich habe vor mir eine gebrauchte FZR 1000 Fazer zu kaufen (Bj. 2004, 30000km). Meine Frage ist, was muss bei dem 30000er Service alles gemacht werden? Was kostet dieser Service in etwa? Nach wie vielen Kilometern braucht man bei normaler Fahrweise in etwa neue Bremsen? Für Eure Antworten bedanke ich mich derweil im voraus!
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also ... - 25.4.2008 8:40:12
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chrisu025
Beiträge: 3707
Mitglied seit: 8.8.2003 Status: offline
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bei 47000km die ersten beläge??? das kann i ma net vorstellen ... hab bei meiner die beläge bei 12tkm schon wechseln müssen!! Und soviel bremse ich auch net .. lg chrisu
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Service FZR 1000 Fazer - 25.4.2008 16:37:23
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chrisxxx
Beiträge: 6
Mitglied seit: 24.4.2008 Status: offline
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Hi akon, vielen Dank für Deine Antwort! Was wurde bei Dir beim 30000er alles gemacht? Gibt es bei der Fazer irgendein Serviceheft in dem drinsteht was gemacht werden muss? Tut mir leid wenn ich solche Dinge frage, soll aber mein erstes "grösseres" Motorrad werden und hab noch keine richtige Ahnung von diesen Sachen. Ich schau mir die Maschine morgen an, gibt es irgendwelche Dinge die ich beachten muss bzw. hat das Motorrad irgendwelche materielle Schwächen die zu beachten sind? Freundliche Grüsse chrisxxx
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Fazer - 26.4.2008 12:48:12
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chrisxxx
Beiträge: 6
Mitglied seit: 24.4.2008 Status: offline
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Ich komme gerade von der Probefahrt mit der Fazer, dieses Motorrad ist echt der Hammer! Hätte nicht gedacht das die Maschine so ein gutes Fahrverhalten an den Tag legt. Der Motor und das Fahrwerk sind echt ein Traum... :) Ich hatte bis jetzt nur Erfahrungen mit der Aprilia RSV 1000 R meines Chefs. Dieses Motorrad war mir jedoch zu extrem (nach 50km spürte ich meine Handgelenke nicht mehr...):) Ich denke das sich meine Wahl auf die Fazer festgelegt hat. Die Verkäuferin meinte das eben der 30000er Service gemacht werden müsste, sowie die vorderen Bremsbeläge. Sie meinte Service 150 €, Bremsbeläge ca. 70€. Kommt das in etwa hin? Vielen Dank nochmal für die Hilfe!
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Fazer - 26.4.2008 19:43:47
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chrisxxx
Beiträge: 6
Mitglied seit: 24.4.2008 Status: offline
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Hi akon, vielen Dank für die Tipps! Das Bike kostet 4500€. Die Maschine ist einmal umgefallen, wurde jedoch professionell repariert. Ich hole sie morgen ab. ;)
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Wertlos... - 27.4.2008 1:35:20
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Chaini
Beiträge: 623
Mitglied seit: 6.4.2003 Wohnort: Oberösterreich Status: offline
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Das tut mir in der Seele weh! Bj. 2004, 30000 km, 1x Umfallen.... 4500 Euro Das bedeutet dann wohl, dass meine Fazer praktisch WERTLOS ist! :D Vermutlich wird sie nicht mal mehr geklaut... Ich trage mich auch mit dem Gedanken, meine Fazer abzustoßen aber so wie es aussieht, bekomme ich wohl nur noch den Materialwert. Ich wünsch dir jedenfalls viel Spaß mit der Fazer. Ist mit Sicherheit eines der besten Bikes wo gibt!
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Aber.. - 27.4.2008 9:25:53
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creazyboy
Beiträge: 1869
Mitglied seit: 3.2.2005 Wohnort: Klagenfurt a. Wörtherteich Status: offline
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..die FZR und Fazer san 2 verschiedene Paar Schuah... sG Mike
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..sind wir nicht alle ein bischen Haga??... http://home.r1club.de/
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Fazer 1000/ FZ1 - 27.4.2008 19:35:49
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akon
Beiträge: 1381
Mitglied seit: 17.4.2007 Status: offline
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Hallo der Preis ist super Wünsche Dir viel Freude damit. Und auf die rechte Hand achten Gr, Akon
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FZS! 1000 Fazer - 29.4.2008 19:09:30
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chrisxxx
Beiträge: 6
Mitglied seit: 24.4.2008 Status: offline
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Hi! Oh ja, ihr habt natürlich recht, war ein Schreibfehler. Hab natürlich eine FZS 1000 Fazer. Ich denke auch das der Preis in Ordnung war. Die Maschine wurde auch noch top gepflegt. War denke ich wirklich ein Schnäppchen! Bin wirklich froh das ich mich für dieses Motorrad entschieden habe. Das beste Motorrad auf dem ich je gesessen war! Der Motor ist echt der Hammer, den kann man wirklich richtig Schaltfaul fahren, einfach super! Kann es kaum erwarten, dass das Wetter wieder schöner wird. Gruss chrisxxx
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Werter - 8.5.2008 10:41:16
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NickKnatterton
Beiträge: 3427
Mitglied seit: 17.7.2003 Status: offline
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"Zwickmühlenbruder"! Obwohl meine Gedanken ständig um andere, erotischere, sportlichere Motorräder (speed triple, Agusta 910/99x/109x Brutale, CB 1000 R ecc.) und modernere Touren(Pseudoenduro)sportler (Tiger 1050) kreisen, fahre ich mittlerweile die 2. FZS 1000 und werd ihr aus nüchtern-rationalen Gründen treu bleiben! Das Gesamtpaket paßt für mich einfach! Was mich aber besonders interessieren würde: Warum bleibt die neue Tiger mit armseeliger KM-Anzahl in der Garage stehen!? Was hat die FZS 1000, was der Triumph fehlt? Sitzposition, Motorsound, Fahrleistungen, Handling, Fahrwerk können bei der Britin doch nicht schlechter sein als bei der Yamsen, oder!? Bitte um Aufklärung! lg
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Nicht bös sein, aber - 8.5.2008 11:19:45
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NickKnatterton
Beiträge: 3427
Mitglied seit: 17.7.2003 Status: offline
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quote:
ORIGINAL: akon Hab schon gewust um welches Bike es ging. Nur mach nie den Fehler und kauf dir eine FZ1(2005) war der grösste Fehlkauf. Meine steht im Keller mit 2300 km und keiner fährt danit ist viel zu nervös und hat überhaupt nix von unten. Gr. Akon ein bissal "seltsam" wirken deine Aussagen/Ansichten in diesem thread schon - zumindest auf mich! Du gibst dem Neo-Besitzer einer FZ 1 GT den Rat, vorsichtig mit dem Gas umzugehen, da sie ihm ansonsten die Arme in die Länge zieht, doch gleichzeitig erzählst du etwas von 47000 KM mit den 1. Bremsbelägen und ca. 5 l Verbrauch bei "zügigen" längeren (Auslands)touren mit deiner FZS 1000 (zugegeben: Vorgängermodell von FZ 1) und einer ausgeprägten Brustschwäche der FZ 1 von unten. Für mich sieht´s so aus, dass du ein extrem defensiver Fahrer bist - was im Sinne der eigenen und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer ja nicht schlecht ist! Gleichzeitig aber die Wörter "zügig" und "Arme langziehen" in den Mund zu nehmen, wirkt halt etwas deplatziert! Stimmt schon, dass die FZS 1000 im Vergleich zur neueren FZ 1 von unten besser durchzieht, doch sollte man das eigene, subjektive Gefühl nicht mit objektiven Meßwerten verwechseln! Von 60 auf 140 im 6. gewinnt die FZS 1000 nur marginal, im Fahrbetrieb fühlt sie sich allerdings viel stärker an als die tatsächlichen Meßwerte es wiedergeben! Deinen Angaben zufolge schließe ich, dass du spätestens bei 4000-5000 rpm schaltest, wenn nicht noch früher. Da wäre imho für dich eine BMW GS 1200 ideal - von Triebwerken, welche quasi von Sportlern extrahiert und auf fülliges Drehmoment (Lachnummer!) optimiert wurden, punch von ganz unten zu erwarten, geht irgendwie an der Realität vorbei! Ab 4000 rpm "geht" auch eine FZ 1 einigermaßen zufriedenstellend - bei echtem Feuer stellst dir halt 7000 ein! Eigentlich eh kein Problem, wennst sie bis über 12000 (!?) orgeln darfst, oder? Die 4000 dürften bei etwas unter 100 km/h im 6er, im 2er bei ca. 60 anliegen! Mit 50 im höchsten Gang aus dem Ortsgebiet, einer Kehre beschleunigen zu wollen, ist eh etwas, hm, sagen wir, "eigenartig", funzt aber auch mit der FZ 1, wenn´s denn sein muß - ziemlich sicher sogar besser wie mit einer alten Boxer-BMW! Ad nervösem Fahrverhalten der FZ 1: Ein Großteil der (ansatzweise sportlichen) Fazertreiber würde dies im Vergleich zur FZS 1000 als großen Fortschritt betrachten. Völlig serienmäßig, d. h. KEINE Heckhöherlegung, ist eine FZS 1000 ein "bagscheriger, unhandlicher Bock" - im Vergleich zur FZ 1 und im besonderen zu Sumos, 6er-Hornettn ecc. Ein Freund von mir ist meine mal Probe gefahren und damit überhaupt nicht zurecht gekommen. Am Lenker ziehen/drücken war er von TDM 850 & co halt nicht gewohnt! Sooo schlecht, dass keiner damit fährt und sie derweil im Keller versauern muß, ist eine FZ 1 imho auch nicht! lg
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FZS 1000 vs Tiger 1050 - 8.5.2008 13:31:23
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Chaini
Beiträge: 623
Mitglied seit: 6.4.2003 Wohnort: Oberösterreich Status: offline
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Nun, warum steht der Tiger mit armseligen Kilometern in der Garage? Eine Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe. Vor allem bedarf dieser Umstand der dringenden Korrektur! Ein Grund ist mit Sicherheit, dass ich mich noch nicht zu 100% wohl darauf fühle. Ich bin 179cm groß und muss sagen, dass der Tiger für mich um ca 3 cm zu hoch ist. Den Tiger in einer unguten Situation auf den Zehenspitzen ausbalancieren zu müssen, taugt mir gar nicht. Auch beim normalen Anhalten taugt mir das nicht, zumal ich mit dem Knie kleine Probleme habe. Im Herbst ist mir da mal ein ordentlich Schmerz durch die Bänder gefahren. Der Tiger beißt! Der Tiger muss also noch etwas gestutz werden, wozu ich heuer (leider) noch keine Zeit hatte. Im Gegensatz dazu bin ich jetzt mit der Fazer schon 5 Jahre, 50000 km und einen Sturz lang unterwegs und fühle mich sehr wohl darauf. Solange ich also nicht bewußt zum Tiger greife, bleibt er in der Garage stehen. Ich wollte die FZS eigentlich schon verkaufen, kann mich aber nicht trennen. Ich gehöre leider zu den Leuten, die alte und lieb gewonnene Dinge nicht weggeben können, auch wenn sie diese Dinge eigentlich nicht mehr brauchen. Was ist nun der Unterschied zwischen Tiger und FZS?! Der Motor des Tigers feuert gewaltig aus dem Keller und schiebt in jeder Lebenslage ordentlich an. Oft weiß ich gar nicht, welchen Gang ich eingelegt habe. Ist nämlich eigentlich egal! Der FZS-Motor hat dafür oben raus mehr Kraft. Hat ja auch um die 20 - 30 PS mehr. Die Sitzposition des Tigers finde ich entspannter. Vor allem der Kniewinkel ist nicht so eng wie bei der FZS. Ab einer Tourlänge von mehr als 250 Kilometer würde ich zum Tiger greifen. Generell würde ich sagen, dass FZS und Tiger auf ziemlich gleichem Niveau operieren. Der Tiger geht etwas mehr in Richtung Tour. Die FZS ist einen Tick sportlicher. Ich wollte letztes Jahr ein neues Bike und musste mich zwischen FZ1 und Tiger entscheiden. Ich bin auch gerne zügig und dynamisch unterwegs, lege aber keinen Wert auf all zu große Geschwindigkeit. Ich muss nicht irgendwo als Erster oder als Schnellster ankommen. Ich habe kein Problem damit, einmal mit 70 hinter einem Lkw oder in einer Kolonne zu fahren. Ich muss nicht auf Biegen und Brechen nach vorne. Ich habe schon zu oft gesehen, wie das enden kann. So gesehen bin ich wohl eher ein defensiver Fahrer. Man könnte auch sagen, ich sei "vernünftig"! Aber dieses Wort wird ja unter den Motoradfahrern (oder zumindest in diesem Forum) nicht mehr gerne gehört. Da also die neue FZ1 für mich ein wenig zu sportlich geraten ist, habe ich mit Freude zum Tiger gegriffen. Zumal mir Triumph als Marke sehr sympatisch ist. Nur von der FZS konnte ich mich bisher auch nicht trennen....
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DANKE für - 8.5.2008 14:54:45
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NickKnatterton
Beiträge: 3427
Mitglied seit: 17.7.2003 Status: offline
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deine (ausführliche) Antwort. Aufschlußreich, plausibel und deckt sich mit meinen bescheidenen Tiger-1050-Erfahrungen, sprich alleinige Sitzprobe! quote:
Chaini: Ein Grund ist mit Sicherheit, dass ich mich noch nicht zu 100% wohl darauf fühle. Ich bin 179cm groß und muss sagen, dass der Tiger für mich um ca 3 cm zu hoch ist. Den Tiger in einer unguten Situation auf den Zehenspitzen ausbalancieren zu müssen, taugt mir gar nicht. Auch beim normalen Anhalten taugt mir das nicht, zumal ich mit dem Knie kleine Probleme habe. Im Herbst ist mir da mal ein ordentlich Schmerz durch die Bänder gefahren. Der Tiger beißt! Sind die 1,79 m kein Schreibfehler!? Mit meinen zwergenhaften 170 Zahndi hab ich durchaus die von dir angesprochenen Balanceprobs, doch dass es mit knapp 1,80 auch noch so arg ist, wundert mich etwas! Langes Kreuz, kurze Haxn!? Kann dich aber verstehen! 85 cm Sitzhöhe sind imho keine Himalaya-Höhe, doch das breite, bequeme Bankl spreizt die Haxn über Gebühr und läßt (leider) trotz gleichem Niveau einen unsichereren Stand wie zetbe auf einer KTM 950 Sumo zu. quote:
Chaini: Was ist nun der Unterschied zwischen Tiger und FZS?! Der Motor des Tigers feuert gewaltig aus dem Keller und schiebt in jeder Lebenslage ordentlich an. Oft weiß ich gar nicht, welchen Gang ich eingelegt habe. Ist nämlich eigentlich egal! Der FZS-Motor hat dafür oben raus mehr Kraft. Hat ja auch um die 20 - 30 PS mehr. In Kombi mit dem quasi einzigartigen 3-Zili-sound ein Traum für jeden Tourenfahrer! Außerdem ist dieser Murl speziell in der Speed Triple lt. mehr oder weniger professionellen Wheelie-Treibern perfekt für´s Hinterbockfahren geeignet! Wie sieht´s eigentlich mit dem angeblich störrischen Getriebe in der Praxis aus? Wirklich stiefelmordend!? Obwohl Schalten eh zur Nebensache verkommt! quote:
Chaini: Die Sitzposition des Tigers finde ich entspannter. Vor allem der Kniewinkel ist nicht so eng wie bei der FZS. Ab einer Tourlänge von mehr als 250 Kilometer würde ich zum Tiger greifen. Kann ich mir vorstellen! Selbst auf einer KTM 950 Sumo ist der Kniewinkel angenehmer und bei weitem nicht "ready to race"! Du scheinst (leider!) wirklich ein Knieproblem zu haben! 250 km lassen sich imho sogar mit einem Supersportler ohne nachherige obligatorische Chiropraktikerübungen absolvieren. Egal - angenehmer dürfte der Tiger sein! quote:
Chaini: Ich bin auch gerne zügig und dynamisch unterwegs, lege aber keinen Wert auf all zu große Geschwindigkeit. Ich muss nicht irgendwo als Erster oder als Schnellster ankommen. Ich habe kein Problem damit, einmal mit 70 hinter einem Lkw oder in einer Kolonne zu fahren. Ich muss nicht auf Biegen und Brechen nach vorne. Ich habe schon zu oft gesehen, wie das enden kann. So gesehen bin ich wohl eher ein defensiver Fahrer. Man könnte auch sagen, ich sei "vernünftig"! Aber dieses Wort wird ja unter den Motoradfahrern (oder zumindest in diesem Forum) nicht mehr gerne gehört. Diese deine Worte resultieren wohl aus meinem an Akon (und nicht dich) gerichteten post! Kann mich nur wiederholen: Defensive Fahrweise ist kein Problem, auch nicht schlecht, sollte aber halt nicht mit unmotivierter Schleicherei verwechselt werden, wenn die eigene Fahrweise als "zügig" bezeichnet wird und dennoch bzw. trotzdem derartige Benzinverbräuche bzw. Bremsbelaglaufleistungen zustande kommen! Auf Biegen und Brechen überhole ich auch nicht! Muß bei Gegenverkehr nicht unbedingt ein "Würstl-Sandwich" zwischen 2 PKW, 1 PKW und 1 LKW oder was auch immer bilden - selbst, wenn es sich mehr oder weniger problemlos ausginge! Allerdings bin ich auch nicht der Typ, welcher 100e Meter bzw. KM weit hinter einem LKW herzuckelt. Mit der FZS 1000 bist bei einem 70er/80er derart schnell vorn, dass du nicht unbedingt 500 m weit nach vorn sehen können mußt. PKW-Schlangen müssen ja nicht partout auf einmal "gefressen" werden - step by step auf gleiche Höhe bremsen und rein in die Lücke, latürnich alles unter der Voraussetzung, dass ich weit genug nach vor geschaut (= kein kommender Gegenverkehr) bzw. die Zeit hab, wenige sec. auf der falschen Straßenseite zu fahren. Wenn derweil niemand entgegenkommt, seh ich kein Problem darin! Allerdings benötigt man(n) dazu schon eine gewisse Portion Kaltschneuzigkeit bzw. (gerechtfertigtes) Vertrauen in die eigenen Fahrkünste. Dennoch: Ein Motorrad beschleunigt - bei entsprechender Gangwahl selbstverfreilich (also beim Überholen nicht auf die Durchzugsstärke im höchsten Gang vertrauen!!!) - derart schnell, dass ich mich frage, warum manche Kollegen beim Überholen sooo lange zögern bzw. erst dann den Überholvorgang beginnen, wenn´s wirklich brenzlig werden könnte, sprich die (uneinsehbare) Kurve schon bedrohlich nahe ist bzw. "plötzlich" Gegenverkehr auftaucht. lg
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